Donnerstag Nachmittag, kurz vor 17.00 Uhr. Mein Freund, Kollege und Verleger Ralf Kramp ruft an und erzählt, er habe ein akutes Augenproblem und könne kaum sehen, ergo auch nicht lesen. Und am Abend warten rund 50 Krimi-Fans in der schönen Vulkaneifel auf ihn. Der Eulenhof in Gransdorf, liebevoll und mit Engagement geführt von den Eheleuten Morsbach. Ob ich die Lesung übernehmen könne - Beginn sei 20.00 Uhr. Ich springe in die U-Bahn, fahre zur Autovermietung meines Vertrauens und bekomme kurz vor Geschäftsschluss noch einen Wagen - mit Öffis in die Sackeifel - hehe, kannste ja versuchen ...
Pünktlich um 20.00 Uhr treffe ich in Gransdorf ein. Das Kaminzimmer ist bereitet und gut gefüllt. Ich treffe auf ein gut gelauntes Publikum, werde musikalisch mit kriminellen Weisen am Piano und Akkordeon begleitet, brate beim Lesen genüsslich vor dem offenen Kamin. Ich zeige ein Beweisfoto, das Ralf Kramp mir von seinem herrlich verunstalteten Gesicht via MMS aufs Handy geschickt hat - mit einer Mischung aus Mitleid und Schadenfreude wird die Karl-Dall-Persiflage bewundert. Dann gibts ein mörderisches Büffet - mit viel Liebe zum Detail kriminell ausstaffiert. Schlemmendes Beisammensein, zum Schluss lese ich noch ein paar Zugaben aus meinem Fundus an Krimi-Komödien. Ein bemerkenswerter Eifelkrimi-Abend geht zu Ende, ich drücke nochmals meine Freude über Ralfs Krankheit aus, die mir dieses Erlebnis beschert hat. Dann noch ein nettes Schwätzchen mit den Gastgebern und ab nach Bonn. Gegen 02.00 Uhr bin ich daheim. Und freue mich. Die Eifel-Connection funktioniert. Brothers in Crime. Gute Besserung, lieber Ralf!
http://www.youtube.com/watch?v=j0_VpP6iMXQ
Freitag, 8. März 2013
Bei Anruf Mord - Brothers in Crime
Donnerstag Nachmittag, kurz vor 17.00 Uhr. Mein Freund, Kollege und Verleger Ralf Kramp ruft an und erzählt, er habe ein akutes Augenproblem und könne kaum sehen, ergo auch nicht lesen. Und am Abend warten rund 50 Krimi-Fans in der schönen Vulkaneifel auf ihn. Der Eulenhof in Gransdorf, liebevoll und mit Engagement geführt von den Eheleuten Morsbach. Ob ich die Lesung übernehmen könne - Beginn sei 20.00 Uhr. Ich springe in die U-Bahn, fahre zur Autovermietung meines Vertrauens und bekomme kurz vor Geschäftsschluss noch einen Wagen - mit Öffis in die Sackeifel - hehe, kannste ja versuchen ...
Pünktlich um 20.00 Uhr treffe ich in Gransdorf ein. Das Kaminzimmer ist bereitet und gut gefüllt. Ich treffe auf ein gut gelauntes Publikum, werde musikalisch mit kriminellen Weisen am Piano und Akkordeon begleitet, brate beim Lesen genüsslich vor dem offenen Kamin. Ich zeige ein Beweisfoto, das Ralf Kramp mir von seinem herrlich verunstalteten Gesicht via MMS aufs Handy geschickt hat - mit einer Mischung aus Mitleid und Schadenfreude wird die Karl-Dall-Persiflage bewundert. Dann gibts ein mörderisches Büffet - mit viel Liebe zum Detail kriminell ausstaffiert. Schlemmendes Beisammensein, zum Schluss lese ich noch ein paar Zugaben aus meinem Fundus an Krimi-Komödien. Ein bemerkenswerter Eifelkrimi-Abend geht zu Ende, ich drücke nochmals meine Freude über Ralfs Krankheit aus, die mir dieses Erlebnis beschert hat. Dann noch ein nettes Schwätzchen mit den Gastgebern und ab nach Bonn. Gegen 02.00 Uhr bin ich daheim. Und freue mich. Die Eifel-Connection funktioniert. Brothers in Crime. Gute Besserung, lieber Ralf!
http://www.youtube.com/watch?v=j0_VpP6iMXQ
Dienstag, 5. März 2013
Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt
Kurzkrimis aus dem Land der Frühaufsteher - so untertitelt Herausgeber Peter Godazgar (Halle) die Krimi-Anthologie, die aus der Serie "Mordlandschaften" des KBV-Verlags frisch erschienen ist. Ich habe soeben meine Belegexemplare erhalten, durfte ich doch mit "Zug um Zug" einen Lutherstadt-Wittenberg-Krimi beisteuern.
Mit dabei sind Peter Godazgar, Tatjana Kruse, Jürgen Ehlers, Nina George, Thomas Kastura, Stephan Hähnel, Steffen Könau, Christoph Güsken, Richard Birkefeld, Karr & Wehner, Bernhard Spring, Kai Leuner, Wolfgang Schüler, Arnold Küsters, Gunter Gerlach, Kathrin Heinrichs, Romy Fölck, Cornelia Kuhnert, Oliver Buslau, Christian Kreis und Henner Kotte.
Montag, 4. März 2013
Mörderisches Vergnügen
Fein wars! Am Samstagabend im Domforum: Jörg Nießen stellte seine neuen Abenteuer als Rettungssanitäter vor - und musste einen von Sprühwurst und Erbrechen dehydrierten Patienten von einem Gourmetschiff retten - lecker ... Nele Neuhaus las erstaunlicherweise zum ersten Mal in Köln und gab Kritisches zu Buchverfilmungen preis ... Andreas Izquierdo machte die Zuhörer mit einem wunderschönen Auszug aus seinem neuen Roman glücklich ... Frank Schätzing führte auf Wunsch des Auditoriums einen nächtlichen Raser auf sich selbst zurück in einen spannend-gruseligen Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum ... und Ralf Kramp beendete den Reigen mit einem Zeltausflug in die Eifel, der - wen wunderts - mörderisch und brutal witzig ausfiel. Am Schluss also Tränen gelacht! Moderiert wurde das Ganze vom "Markus Lanz der Literatur" Tommy Millhome, musikalische Begleitung gabs am Klavier von Steffen Paesler. Gelungener Abend!
Dienstag, 26. Februar 2013
Bio-Bashing macht Spaß ...
Ich könnte mich ja aufregen ... okay, ein bisschen tu ich es auch ;-)
Da sind zig Eierproduzenten im Verdacht, mehr Hühner zu halten als es ihrer Einstufung entspricht. Über 60 Prozent der ggf. kriminellen Betriebe sind konventionell, der kleine Teil Bio-Produzenten. Die Presse spricht aber nicht von einem Etikettenschwindel in der Eierbranche, sondern von einem neuen Bio-Skandal. Warum? Weil es Spaß macht, auf Bio herumzuhacken. Weil es einfach die bessere Schlagzeile ist. Schaut mal, nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Stimmt, ist scheiße wenns so ist. Aber Eier aus sog. "Freilandhaltung", wo die Hühner niemals aus der Fabrikhalle ins "Freiland" herauskommen vom Schlüpfen bis zum Tode, das ist okay, weil Scheiße ist nun mal Scheiße und schlechter kanns ja eh nicht werden, oder? Und "Bodenhaltung" ist eh das untere Ende der Ekelskala, wenn da betrogen wird, wie tief kann da der Appetit auf Eier noch sinken? Eine Menge Produzenten haben weniger Hühner deklariert, als sich tatsächlich bei ihnen aufhalten. Das muss unterbunden werden. Aber verdammt noch eins, es ist kein Bio-Skandal!
Freitag, 22. Februar 2013
Krimiabend im Bonner Polizeipräsidium
Es war für mich das erwartete Highlight in der frischen Lesesaison 2013. Der Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei hatte eingeladen - und wie immer war das Haus an der Königswinterer Straße voll. Zahlreiche gut gelaunte Gäste, ein wunderbarer Moderator Frank Piontek, das Team der Buchhandlung Max&Moritz und natürlich das fantastische Jazz-Ensemble des Landespolizeiorchesters. Vielen Dank an alle Beteiligten für den tollen Abend!
Bilder: Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei e.V.
http://www.kuk-bonn.org/lesung/Guido_Breuer_Nach_alter_Vaeter_Sitte.htm">
Montag, 10. Dezember 2012
Krimi-Recherche in der Lutherstadt
Es war eine gute Entscheidung, Wittenberg als Tatort für meinen Beitrag zur demnächst bei KBV erscheinenden Krimi-Anthologie "Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt" zu wählen. Habe ein sehr schönes Wochenende dort verbracht. Unter anderem mit Peter Godazgar, Krimiautor und Herausgeber der Antho.
Dienstag, 27. November 2012
Vortrag von Mark Chung zum Urheberrecht
Liebe Gemeinde,
gebündelte Informationen von Leuten, die wissen wovon sie reden, sind ja immer Goldes wert. Deshalb sei hier dieses Filmchen wärmstens empfohlen ...
http://www.deutsche-filmakademie.de/projekte/urheberrecht/vortrag-von-mark-chung.html
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