Posts mit dem Label Events werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Events werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 21. Mai 2013

Mord in Altwindeck

Altwindeck ist ... Moment mal, Sie kennen das etwa nicht? Ich kannte es auch nicht, bevor es mich vor einigen Tagen dorthin verschlug. Oder nein, besser gesagt, ich wurde eingeladen. Warum? Nun, der malerische Ort an der Sieg ist eindeutig zu friedlich. Gewesen. Bis jetzt. Habe mich dort ein Wochenende lang umgesehen. Burgruine. Heimatmuseum. Gasthof "Zur Linde". Landbier. Spontan in der "Linde" ein halbes Stündchen gelesen, um mir das Abendessen zu verdienen. Natürlich habe ich auch die Gelegenheit genutzt, um mir die Beichten der bösen Dorfbewohner anzuhören. Jede Menge Stoff für Mordgeschichten stecken hinter den pittoresken Fachwerkfassaden. Hochwürden wäre der Hut hochgegangen, hätte er ihn auf dem Schoß liegen gehabt ... Eingerahmt wurde Hochwürden von seinen Führern durchs Altwindecker Heimatmuseum (Links: Dieter Steinhauf, in der "Linde" geboren; Rechts: Peter Simon, immer in Arbeitshose und mit Werkzeug in Hand oder Mund)

Samstag, 23. März 2013

Krimi-Abend im Trimborn-Hof mit Rudi Jagusch und Guido M. Breuer

Rudi Jagusch und meine Wenigkeit verbrachten einen kriminell-vergnüglichen Abend im Trimborn-Hof zu Rösberg/Bornheim. Gastbegeberin Christiane Romboy hatte eingeladen, in dem wunderschönen Ambiente des liebevoll gestalteten Hofes die Gäste kulinarisch zu erfreuen und versprach darüber hinaus spannende Unterhaltung mit zwei Krimiautoren aus der Region. Rudi und ich spielten uns die Bälle zu, lasen natürlich Kriminelles, mal humorvoll, mal gruselig. Wir hatten unseren Spaß, und ich darf behaupten, die Gäste auch. Wunderbarer Abend! Und wir haben gleich weitere Termine vereinbart, bei denen unsere Neuerscheinungen dieses Jahres vorgestellt werden. Weiteres folgt also ... http://www.trimborn-hof.de/index.html

Freitag, 22. März 2013

Schnapsdrosseln - eine Premiere in Bonn

Sehr fein war sie, die Premierenlesung von Sabine Trinkaus neuem Roman "Schnapsdrosseln". Im schönen Bonner Kuppelsaal (Metropol) fanden sich eine Menge Gäste ein, um eine brilliant vorgetragene Krimiunterhaltung zu genießen. Statt Schnaps gab's vom Gastgeber Thalia einen Sekt, passend zu Sabine Trinkaus' Schreibe, die alles andere als Schabau unter Deutschlands Krimikost ist. Auch der zweite Roman kommt wohl formuliert daher, es scheint etwas ernster als der Vorgänger "Schnapsleiche", aber dennoch blitzt immer wieder der Wortwitz auf - ich werde es in der Lektüre noch näher prüfen ... Was veröffentlicht der Verlag (Emons) dazu? "Eigentlich will sich Jupp Nettekoven etwas Gutes tun, als er durch das lauschige Naturschutzgebiet am Stadtrand geht. Leider hat er die Rechnung ohne Dackel Pollux gemacht, denn der führt ihn geradewegs zu einer Leiche am Bachufer. Bernd Nolden wurde erschlagen, sein ehemaliger Freund und Geschäftspartner ist auf der Flucht. Der Fall scheint klar. Und eigentlich hat Britta Brandner ohnehin die Nase voll vom Ermitteln. Trotzdem findet sie sich mit Bulldogge Louis unversehens in Undercover-Mission wieder. Sie ahnt nicht, dass sie damit Teil eines gefährlichen Spiels wird, das mit Noldens Tod gerade erst begonnen hat." Soviel zum Inhalt des Buches. Eigentlich wollte ich ja auch nur kundtun, das es fein war, gestern in Bonn ... ach so, das Foto der Autorin stellt der Emons Verlag auf seiner Homepage zum Download zur Verfügung ... Mille Grazie!

Freitag, 8. März 2013

Bei Anruf Mord - Brothers in Crime

Donnerstag Nachmittag, kurz vor 17.00 Uhr. Mein Freund, Kollege und Verleger Ralf Kramp ruft an und erzählt, er habe ein akutes Augenproblem und könne kaum sehen, ergo auch nicht lesen. Und am Abend warten rund 50 Krimi-Fans in der schönen Vulkaneifel auf ihn. Der Eulenhof in Gransdorf, liebevoll und mit Engagement geführt von den Eheleuten Morsbach. Ob ich die Lesung übernehmen könne - Beginn sei 20.00 Uhr. Ich springe in die U-Bahn, fahre zur Autovermietung meines Vertrauens und bekomme kurz vor Geschäftsschluss noch einen Wagen - mit Öffis in die Sackeifel - hehe, kannste ja versuchen ... Pünktlich um 20.00 Uhr treffe ich in Gransdorf ein. Das Kaminzimmer ist bereitet und gut gefüllt. Ich treffe auf ein gut gelauntes Publikum, werde musikalisch mit kriminellen Weisen am Piano und Akkordeon begleitet, brate beim Lesen genüsslich vor dem offenen Kamin. Ich zeige ein Beweisfoto, das Ralf Kramp mir von seinem herrlich verunstalteten Gesicht via MMS aufs Handy geschickt hat - mit einer Mischung aus Mitleid und Schadenfreude wird die Karl-Dall-Persiflage bewundert. Dann gibts ein mörderisches Büffet - mit viel Liebe zum Detail kriminell ausstaffiert. Schlemmendes Beisammensein, zum Schluss lese ich noch ein paar Zugaben aus meinem Fundus an Krimi-Komödien. Ein bemerkenswerter Eifelkrimi-Abend geht zu Ende, ich drücke nochmals meine Freude über Ralfs Krankheit aus, die mir dieses Erlebnis beschert hat. Dann noch ein nettes Schwätzchen mit den Gastgebern und ab nach Bonn. Gegen 02.00 Uhr bin ich daheim. Und freue mich. Die Eifel-Connection funktioniert. Brothers in Crime. Gute Besserung, lieber Ralf! http://www.youtube.com/watch?v=j0_VpP6iMXQ

Montag, 4. März 2013

Mörderisches Vergnügen

Fein wars! Am Samstagabend im Domforum: Jörg Nießen stellte seine neuen Abenteuer als Rettungssanitäter vor - und musste einen von Sprühwurst und Erbrechen dehydrierten Patienten von einem Gourmetschiff retten - lecker ... Nele Neuhaus las erstaunlicherweise zum ersten Mal in Köln und gab Kritisches zu Buchverfilmungen preis ... Andreas Izquierdo machte die Zuhörer mit einem wunderschönen Auszug aus seinem neuen Roman glücklich ... Frank Schätzing führte auf Wunsch des Auditoriums einen nächtlichen Raser auf sich selbst zurück in einen spannend-gruseligen Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum ... und Ralf Kramp beendete den Reigen mit einem Zeltausflug in die Eifel, der - wen wunderts - mörderisch und brutal witzig ausfiel. Am Schluss also Tränen gelacht! Moderiert wurde das Ganze vom "Markus Lanz der Literatur" Tommy Millhome, musikalische Begleitung gabs am Klavier von Steffen Paesler. Gelungener Abend!

Freitag, 27. Januar 2012

Guido M. Breuer bei Radio Bonn/Rhein-Sieg

Komme gerade aus dem Studio von Radio Bonn, wo ich mit dem Moderator Sven Jaworek Texte eingelesen habe. In Kürze gibts also Krimi-Schnippsel auf www.radio-bonn.de zu hören. Und dann kommt der Leseabend am 07.02. ab 19.00 Uhr in der "alten Rotation" auf dem Gelände des Generalanzeigers in der Justus-von-Liebig-Straße 15, Bonn.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Der letzte Vorhang - ein Stück Eifeler Kulturgeschichte


Eifel.-

Der letzte Vorhang ist gefallen - das Kabarett-Duo Hubert vom Venn & Jupp Hammerschmidt ist endgültig Eifeler Geschichte. Nach 1.180 Auftritten, 81.646 zahlenden Besuchern und vielen Kilometern zwischen Aachen und Trier , Bonn und Lüttich fand am vergangenen Mittwoch, 14. Dezember, im Theater der "Eifelhöhenklinik" in Marmagen der letzte Auftritt des Duos vor ausverkauftem Hause statt.


Ich wünsche alles Gute für die neuen Aufgaben und Projekte, und irgendwann sogar - für Künstler natürlich ein Schimpfwort - der Ruhestand? Nein, niemals, oder?

Samstag, 3. Dezember 2011

lange offline gewesen

und dabei doch gelebt!

Die letzten Wochen waren verzuckert durch interessante Krimilesungen: in der Stolberger Burg, im Bestattungshaus Haas in Düren, im Franziskanerkloster zu Vossenack (mit Carola Clasen und Ralf Kramp) und zuletzt im Restaurant Schnabuleum zur Monschauer Senfmühle. Dort bekam ich sogar ein wunderbares veganes 3-Gänge-Menü, weil die Gastgeberin Ruth Breuer in einem Gespräch aufgeschnappt und gemerkt hatte, dass ich nichts vom Tier esse. Was für eine bemerkenswerte Aufmerksamkeit!

Jetzt freue ich mich auf die kommenden Lesungen in der nächsten Woche, in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte und in Köln im Rahmen der dortigen Krimitage.

Samstag, 22. Oktober 2011

Preute ahnt etwas - zum 75. Geburtstag von Jacques Berndorf




Lieber Michael, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute zu Deinem Ehrentag - bleib kriminell, gesund und schreibend!

Meine erste Lesung durfte ich neben anderen hervorragenden Freunden auch mit Dir gestalten - natürlich warst Du der Star des Abends, und ich der unbekannte Newcomer. Zuletzt in Daun lasen wir wieder einmal am selben Abend unsere Krimis aus derselben Anthologie (Tatort Eifel natürlich), was mich mit großem Stolz und Dankbarkeit erfüllt. Und natürlich warst Du auch an diesem Abend wieder der große Star ... bei manch anderem Kollegen hätte ich dann vielleicht einen winzigen Anflug von Neid erleiden können, bei Dir ist dies völlig unmöglich!

Dir zu Ehren ein wirklich kurzer Kurzkrimi, der kürzeste Kurzkrimi, den ich je verfasst habe ...



Preute ahnt etwas

Der Mann steckte sich eine Pfeife in den weißen Bart und entzündete sie. Er sog einige Male schnell und kräftig daran, bis er sicher war, die Glut sich selbst überlassen zu können. Dann klopfte er energisch an die Tür, vor der er stand.
Jemand öffnete so schnell, dass er seine Vermutung, dass man dort schon längst auf ihn gelauert hatte, bestätigt fand. Dieser Jemand war ein Kerl, dessen elegante Kleidung so gar nicht zu dem ausgesprochen gewöhnlichen Gesichtsausdruck passen wollte. Der Alte paffte zwei, drei Züge und kam zu dem Schluss, dass man hier einen Straßenköter in einen viel zu teuren Anzug gepackt hatte. Der Köter knurrte ihn dann auch unvermittelt an:
„Das ist ein Nichtraucherhaushalt.“
„Freut mich“, sagte der weißhaarige Besucher mit einer tiefen Stimme, der man anhörten mochte, dass er in seinem Leben schon viele Schweinehunde wie diesen angesprochen hatte. „Kann ich dennoch ein paar Fragen stellen?“
„Wer sind Sie denn überhaupt? Wieso Fragen? Worüber?“
„Mein Name ist Preute. Michael Preute. Ich habe gehört, dass ein Geschäftsmann, der nach Hillesheim kam und seitdem vermisst wird, zuletzt hier mit Ihnen gesehen wurde. Lebend, meine ich.“
„Gar nichts hat der hier zu fragen!“, zischte ein zweiter Mann, der an die Haustür neben den Köter getreten war. Der Alte betrachtete diesen anderen Kerl gelassen, aber aufmerksam. Er hatte im Verlaufe vieler Jahre in den beschissensten Ecken der Welt genug Gewaltmenschen getroffen, um diesen Mann sofort richtig einschätzen zu können. Der rasierte Schädel wird Narben auf, die offenbar von diversen Schnitten und Schlägen herrührten. Eine mehrfach gebrochene Nase unter kleinen Augen, die eng zusammenstanden und sein Gegenüber eiskalt musterten. Der Kerl sprach weiter:
„Der Alte hat sich mit falschem Namen vorgestellt. Ich kenn ihn, der heißt nicht Preute, sondern Berndorf.“
Der Pfeifenraucher schüttelte langsam den Kopf und brummte: „Junge, das ist der Name, unter dem ich Kriminalromane schreibe. Das nennt man ein Pseudonym.“
„Leck mich, Silberlocke“, fauchte der Typ. „Du lügst doch, wennde den Mund aufmachst. Was willste ausbaldovern?“
Michael Preute hatte ein in vielen unschönen Situationen ausgeprägtes Gefühl dafür, wenn eine Situation ungemütlich zu werden drohte. Er ahnte, das dies jetzt unmittelbar bevorstand, und dass es in Hillesheim vielleicht doch gefährlicher war als gedacht. Der Glatzkopf ließ ansatzlos seine Faust vorschnellen. Es krachte am Kinn des Alten, der dem Schlag nichts entgegen zu setzen hatte. Die Pfeife flog in hohem Bogen auf die Straße. Er ging in die Knie und sah dann zwar den Tritt kommen, konnte aber nichts dagegen tun. Eine Rippe knackte. Für einen Moment sah der Alte nichts mehr. Die Tür wurde zugeschlagen. Er fand sich alleine auf dem Bürgersteig liegend wieder.
„Was für eine Scheiße“, knurrte er. „Ich bin doch nicht Siggi Baumeister, der wäre das gewohnt.“
Mühsam raffte er sich auf und kroch zu der Pfeife, die einige Meter entfernt von ihm auf dem Asphalt lag. Michael Preute hob sie auf, betrachtete sie argwöhnisch, dann wischte er das Mundstück ab und sog daran. Das geliebte Utensil schien die Attacke besser überstanden zu haben als er selbst.
„Schwein gehabt“, brummte er. „Aber glaubt ja nicht, ich würde jetzt meinen, ich sei zu alt für so etwas.“

.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Melanie Raabe ist die Gewinnerin des Deutschen Kurzkrimi-Preises


Mein Tipp war goldrichtig: Herzlichen Glückwunsch an Melanie Raabe und die anderen Preisträger.

TATORT EIFEL – Das Krimi Festival fand festlichen Abschluss in Daun

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des mit insgesamt 3000 Euro dotierten Deutschen Kurz-krimi Preises an die ausgewählten Erst- bis Drittplatzierten Melanie Raabe, Malte Landsberger und Wolfgang Quest, deren Beiträge in der Tatort-Eifel-Anthologie des KBV-Verlages veröffentlicht wer-den. Die Jury war hochkarätig besetzt mit Martin Schöne, Kulturredakteur bei 3sat, Lektorin Nina Grabe und Erfolgsautorin Anne Chaplet.
Die Auszeichnungen der drei Preisträger im Rahmen der Abendgala übernahmen Landrat Heinz Onnertz sowie die Schauspieler Gregor Weber (SR-„Tatort“) und die aus der gleichnamigen Sat1-Serie bekannten Polizisten „Toto & Harry“.

Sonntag, 25. September 2011

Premiere Tatort Eifel 3 - Deutscher Kurzkrimi-Preis


Der vergangene Freitag war der lange Abend für den kurzen Krimi: Autor und Herausgeber Ralf Kramp stellte „Tatort Eifel 3“ vor, die Anthologie mit 20 mörderischen Geschichten zum Festival.
Außer Konkurrenz mit dabei: Jacques Berndorf und Guido M. Breuer. Berndorfs Story spielt rund um die Lokalredaktion des Trierischen Volksfreunds, Guido M. Breuer erlebt in seiner Geschichte den „Dauntown-Blues“. Vorgestellt wurden die sechs besten Beiträge aus dem Deutschen Kurzkrimi-Wettbewerb, die ebenfalls in der Anthologie veröffentlicht werden.

Die sechs Finalisten bewiesen bei ihrem Vortrag, warum sie in der Endauswahl standen. Für mich besonders beeindruckend: Melanie Raabe mit ihrem Kurzkrimi "Die Zahnfee". Hier wird die Geschichte eines gewaltsamen Todes rückwärts erzählt, von der Ausführung bis zum auslösenden Moment. Die junge Frau hat eine psychologisch dichte und sprachlich wie dramaturgisch stimmige Story konzipiert. Der Stil und auch ihre sehr ausdrucksstarke Vortragsweise lassen hoffen, dass die deutsche Krimi-Szene um eine weitere hervorragende Akteurin bereichert wird. Und sie will auf jeden Fall weitere Krimis schreiben ...

Auch die anderen Teilnehmer sollen ob ihrer sehr guten leistung nicht unerwähnt bleiben: sehr ungewöhnlich kommt Paul Pfeffers Mörder "Jonas" daher, Wolgang Quests "Doppelfalle" fängt den Leser auch hervorragend ein, Malte Landsbergers "Ortsrandlage" ist keineswegs randständig, Lothar Wirtz entführt in die "Magische Eifel" und Andrea Revers offenbart in der Telefonseelsorge "Schlechte Gewohnheiten", die dem Publikum mehr als nur einen Lacher entlockten.

Für die musikalische Abrundung sorgte wie gewohnt unterhaltsam und kriminell wohlklingend das Aachener "Duo Infernal" mit Heribert Leuchter am Saxophon und Manfred Hilgers am Kontrabass.

Freitag, 10. Dezember 2010

Interview mit der Mayerschen auf der Buchmesse Frankfurt



Auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt nahm ich an einem "Twittagessen" teil und wurde dort vom Buchmesse-Interview-Team der Mayerschen aufgegabelt. Jördis Beatrix Schulz entlockte mir etwas über den Eifelkrimi im Allgemeinen, Opa Bertold im Speziellen, und auch über die Wien-Eifel-Coproduktion mit Richard K. Breuer.

Samstag, 30. Oktober 2010

Rückblick - Krimiabend im Bestattungshaus


Das Team des Bestattungshauses Haas hatte für eine tolle Location gesorgt. In der Feierhalle, die sonst zu besinnlichen Trauerfeiern genutzt wird, kam eine wunderbare Stimmung unter den geladen Gästen auf. Ein rundum gelungener Abend - ich hatte eine Menge Spaß beim Lesen, das Publikum ging richtig mit, bei den humoristischen Einlagen des Opa Bertold genauso wie bei einem eher gruselig-scheußlichen Psychothriller-Kurzkrimi. Eigentlich wollte ich mit einem heiter-besinnlichen Weihnachts-Kurzkrimi schließen (hatte eigens dafür ein Nikolaus-Mützlein mitgebracht), doch das krimibegeisterte Publikum wollte es härter. Umso besser, denn der Krimi lebt von den Kontrasten. Toller Abend!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Krimihotel in Hillesheim


Das Krimihotel in Hillesheim hat noch nicht lange geöffnet, da geht es dort schon kriminell zur Sache. Bei der Eröffnung war schon eine Menge Krimi-Prominenz anwesend, und es geht natürlich programmatisch weiter.

Auch in geschlossenen Gesellschaften: am 03.11. werde ich für eine krimibegeisterte Truppe einen Leseabend gestalten, unterstützt von der Hotelküche, die für das leibliche Wohl sorgen wird. Menübegleitendes Lesen nennt man das, oder auch lesebegleitendes Dinnieren. Mal schauen, wiviel Krimi die Damen und Herren zum Essen vertragen ...

Samstag, 23. Oktober 2010

Ein Auftrags-Mord

Haben Sie sich schon einmal vorgestellt, dass Ihr Unternehmen oder Ihr Heim zum spektakulären Tatort eines fiktiven Kriminalfalles wird? Zu einer Feier einen Schriftsteller einladen, der dort aus einem seiner Werke liest – viele haben schon gemerkt, dass dies eine Veranstaltung aufwertet. Aber passt die Lesung zu Ihnen? Warum nicht ein Krimi, der eigens für Sie geschrieben und gelesen wird?

Geht nicht?

Geht doch! Gerne schreibe ich für Sie einen spannenden und unterhaltsamen Krimi. Psychothriller, knallharte Action, schwarzer Humor, augenzwinkernde leichte Krimi-Komödie – den Plot Ihres Kriminalfalles und den Stil der Geschichte sprechen wir gemeinsam ab.

Sprechen Sie mich einfach direkt an. Ich freue mich auf Ihren Krimi!

Mittwoch, 29. September 2010

schnucklige Krimi-Lesung in Alfter

28.09.2010
Krimilesung in der Öffentlichen Bücherei St. Matthäus in Alfter, Beginn 20.00 Uhr
Hertersplatz 14, 53347 Alfter

Nun ja, es begann dann so zwischen 19.30 und 20.00 Uhr, die Beginnzeiten waren unterschiedlich kommuniziert worden. Das tat unserer Laune jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil. Es wurde ein sehr schöner Abend in der Bücherei, kleines Auditorium von rund zwanzig oder dreißig gut gelaunten Zuhörern, meist in dem Alter, wo man Opa Bertolds Probleme so langsam am eigenen Leibe versteht ;-)
Man saß heimelig nah beisammen und brauchte kein Mikro ...
Ich las aus "Altes Eisen" und als Nachschlag, um einen Kontrast zu dem eher locker leichten "Cosy"-Krimi zu bieten, eine eher fiese Kurzgeschichte mit Gruselfaktor. Krimi muss halt auch mal düster sein. Aber auch da zeigte sich der morbide Ckarakter der Alfterer: selbst im Psychothriller finden sie noch Stellen, an denen man lachen kann. Klasse Krimi-Publikum!

Mittwoch, 1. September 2010

Die CRIMINALE steht vor der Tür


Bald ist es soweit: Hunderte von Krimiautoren entern die Nordeifel, palavern, hecken Mordpläne aus, das SYNDIKAT trifft sich zur jährlichen Hauptversammlung, spannende Workshops, an vielen schönen Orten in der Eifel finden Lesungen statt.
Ich habe das große Glückslos gezogen, mit meinen KollegInnen Beate Maxian, Ulrike Renk und Peter Godazgar auf einem Rurseeschiff lesen zu dürfen. Am 10.09. legen wir um 19.00 Uhr in Schwammenauel auf der "Aachen" ab. Zwei Stunden krimineller Seefahrt sind angesagt. Ich freu mich drauf! Das Ganze hat den Titel: "Keine Panik auf der Titanic"

Mittwoch, 2. Juni 2010

die CRIMINALE ist durchgeplant


Die im September in der Nordeifel stattfindende CRIMINALE ist nun soweit geplant, dass die Veranstaltungen, Leseorte und Autoren feststehen und veröffentlicht sind. Der Veranstaltungswegweiser ist online. Hunderte Krimiautoren aus dem SYNDIKAT kommen in der Eifel zusammen, um zu feiern, was es in der deutschsprachigen Krimilandschaft zu feiern gibt: spannende, witzige, gruselige Texte, Leser und sich selbst ...
Ich freue mich, erstmalig als Autor dabei sein zu dürfen. Zusammen mit lieben Kollegen lesen wir auf einer abendlichen Rurseeschifffahrt. Von Schwammenauel über Woffelsbach bis Rurberg darf gemordet werden ...
http://www.die-criminale.de/

Samstag, 8. Mai 2010

Senfgeschichte


Am 15.06. lese ich im Restaurant der Monschauer Senfmühle einen Kurzkrimi zum Thema Senf. Schon vor Monaten geschrieben, dachte ich heute, es wäre mal Zeit für eine Überarbeitung. Musste weniger ändern als erwartet, der Text ist reif für die Öffentlichkeit. Naja, in der jetzigen Fassung würde ich ihn jedenfalls lesen. Mal schauen, wenn ich ihn mir in zwei Wochen noch mal vorknöpfe ...

Freitag, 30. April 2010

Lesung in Nideggen - Heimspiel

Mein Heimspiel - zum zweiten Mal habe ich in Nideggen den aktuellen Nideggen-Krimi um "Opa Bertold" vorgestellt - nebst zwei neuen Krimi-Kurzgeschichten. Eine Mischung von Texten zwischen Cosy und Psycho-Thriller, die gut angekommen ist. Ich hatte viel Spaß, und das Publikum offensichtlich auch. Ich freue mich, wenn ich im Hause der Familie Dohmen auch im nächsten Jahr wieder so freundlich empfangen werde. Opa Bertold ermittelt weiter in Nideggen ...