Sonntag, 25. September 2011

Premiere Tatort Eifel 3 - Deutscher Kurzkrimi-Preis


Der vergangene Freitag war der lange Abend für den kurzen Krimi: Autor und Herausgeber Ralf Kramp stellte „Tatort Eifel 3“ vor, die Anthologie mit 20 mörderischen Geschichten zum Festival.
Außer Konkurrenz mit dabei: Jacques Berndorf und Guido M. Breuer. Berndorfs Story spielt rund um die Lokalredaktion des Trierischen Volksfreunds, Guido M. Breuer erlebt in seiner Geschichte den „Dauntown-Blues“. Vorgestellt wurden die sechs besten Beiträge aus dem Deutschen Kurzkrimi-Wettbewerb, die ebenfalls in der Anthologie veröffentlicht werden.

Die sechs Finalisten bewiesen bei ihrem Vortrag, warum sie in der Endauswahl standen. Für mich besonders beeindruckend: Melanie Raabe mit ihrem Kurzkrimi "Die Zahnfee". Hier wird die Geschichte eines gewaltsamen Todes rückwärts erzählt, von der Ausführung bis zum auslösenden Moment. Die junge Frau hat eine psychologisch dichte und sprachlich wie dramaturgisch stimmige Story konzipiert. Der Stil und auch ihre sehr ausdrucksstarke Vortragsweise lassen hoffen, dass die deutsche Krimi-Szene um eine weitere hervorragende Akteurin bereichert wird. Und sie will auf jeden Fall weitere Krimis schreiben ...

Auch die anderen Teilnehmer sollen ob ihrer sehr guten leistung nicht unerwähnt bleiben: sehr ungewöhnlich kommt Paul Pfeffers Mörder "Jonas" daher, Wolgang Quests "Doppelfalle" fängt den Leser auch hervorragend ein, Malte Landsbergers "Ortsrandlage" ist keineswegs randständig, Lothar Wirtz entführt in die "Magische Eifel" und Andrea Revers offenbart in der Telefonseelsorge "Schlechte Gewohnheiten", die dem Publikum mehr als nur einen Lacher entlockten.

Für die musikalische Abrundung sorgte wie gewohnt unterhaltsam und kriminell wohlklingend das Aachener "Duo Infernal" mit Heribert Leuchter am Saxophon und Manfred Hilgers am Kontrabass.

Sonntag, 4. September 2011

Altes Eisen


Wenn ich heute Abend vor dem TV sitze, dann eher für "Hangover" als für den Tatort. Aber wer sich für den Kölner Jubiläumsfall von Ballauf und Schenk interessieren sollte:
Programmvorschau


Ich würde mir das natürlich mit Freuden antun, wenn dieser Tatort nach meinem Krimi "Altes Eisen" gedreht worden wäre. Aber so ... nö ...

Mittwoch, 15. Juni 2011

Online-Rezension "Alte Narben"


Youtube




Vielen Dank an Ela Gutowsky - sehr unterhaltsame Rezi :-)
und Spoiler seh ich da gar nicht ...

Mittwoch, 16. März 2011

ALTE NARBEN im Buchhandel und Vorstellung auf der Buchmesse Leipzig


Das dritte Abenteuer von Opa Bertold ist im Buchhandel angekommen. In ALTE NARBEN ermittelt die rüstige Rentnertruppe im rechten Milieu. Opa Bertold und seine Freunde müssen erkennen, dass die Judenverfolgung auch in ihrer schönen Eifel während des Nazi-Regimes mit unerbittlicher Grausamkeit und Gründlichkeit wütete und bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. Alte Narben brechen auf - es ist nicht vorbei ...

Ich stelle den Roman am Freitag, den 18.03.2011 ab 11.00 Uhr auf der Buchmesse in Leipzig mit einer Premierenlesung vor.

Freitag, 25. Februar 2011

Frau Doktor Merkel wollte keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter

Unsere natürlich promovierte Kanzlerin betonte, sie habe einen Verteidigungsminister und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter in die Regierung berufen.



Das erinnert mich an einen damaligen Trainer des Chinesischen Damenschwimmsportkaders. Auf die Frage, ob er es nicht seltsam finde, dass alle seine Damen vermehrten Muskel- und Haarwuchs sowie eine auffällig tiefe Stimme hätten, antwortete er: Die Mädchen sollen schwimmen, nicht singen!



Bis vor wenigen Tagen dachte ich nur, unser Verteidigungsminister sein ein rückgratloser schleimiger Lügner und Plagiator. Jetzt, nachdem mit den Stimmen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Untersuchung seiner Beauftragung des akademischen Dienstes des Bundestages im Rahmen seiner Dissertation verschoben wurde, bin ich richtig sauer. Da ist es kaum noch von Belang, dass der Herr Minister die Ergebnisse der von mir mitfinanzierten Recherchen natürlich auch nicht als Zitat gekennzeichnet hat.



Und dieser Mensch soll Bundesminister bleiben? Allein, dass das noch ernsthaft diskutiert werden muss, macht mich wütend. Da geht es doch nicht um seine Scheiß Doktorarbeit oder darum, dass der arrogante aalglatte Schnösel seinen Dr. zurückgegeben hat (was man übrigens gar nicht kann), kurz bevor man ihm den Titel aberkannt hat. Ich kenne auch andere, die einen Doktortitel aus Geltungsdrang erschlichen oder gekauft haben und lachhafte Schein-Dissertationen verfasst haben. Ich will einfach nicht, dass so ein Mensch ungeniert weiterhin ein solches Amt ausüben darf!

Dienstag, 22. Februar 2011

Literarische Agentur Kossack

Ab sofort werde ich, was mich außerordentlich freut, für mein gesamtes Geschreibsel von der Literarischen Agentur Kossack vertreten. Lars Schultze-Kossack und sein Team gehören zu den renommiertesten Agenturen für deutschsprachige Autoren. Viele sehr gute Autorinnen und Autoren vertrauen der Hamburger Agentur, auch einige meiner kriminellen KollegInnen aus dem Syndikat wie bspw. Sabina Naber, Andreas Izquierdo oder Carsten Sebastian Henn.

Zurzeit arbeiten wir an der Veröffentlichung eines spannenden Psychothrillers, der das Startprojekt für eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit dienen soll. Ich freu mich drauf!

Homepage der Literarischen Agentur Kossack in Hamburg

Dienstag, 8. Februar 2011

Mubarak führt einen zusätzlichen Freitag ein



Bild: من أوروبا البلد Facebook







Mubarak drängt auf die rasche und lückenlose Aufklärung der Gewalttaten, die die von ihm befohlenen und bezahlten Schläger gegen die Demonstranten ausgeführt haben.


Mubarak führt sein Land in eine neue Zukunft voller Frieden, Freiheit und Demokratie.


Mubarak unterstützt die Kommission zur Durchführung von Reformen.


Mubarak muss gar nicht zurücktreten, um die friedliche Erneuerung seines Landes zu ermöglichen.


Mubarak befiehlt der Sonne, allen seinen Landeskindern aus dem Hintern zu scheinen.


Man muss Mubarak die Möglichkeit zu einem politischen Rückzug unter Wahrung seines Gesichtes geben.


Mal ehrlich, Leute: Wer, der noch halbwegs bei Troste ist, hätte ein Interesse an der Wahrung eines solchen Gesichtes?

Wenn es so einen Menschen gibt, der glaubt wahrscheinlich auch all das, was da oben steht ...