Ich könnte mich ja aufregen ... okay, ein bisschen tu ich es auch ;-)
Da sind zig Eierproduzenten im Verdacht, mehr Hühner zu halten als es ihrer Einstufung entspricht. Über 60 Prozent der ggf. kriminellen Betriebe sind konventionell, der kleine Teil Bio-Produzenten. Die Presse spricht aber nicht von einem Etikettenschwindel in der Eierbranche, sondern von einem neuen Bio-Skandal. Warum? Weil es Spaß macht, auf Bio herumzuhacken. Weil es einfach die bessere Schlagzeile ist. Schaut mal, nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Stimmt, ist scheiße wenns so ist. Aber Eier aus sog. "Freilandhaltung", wo die Hühner niemals aus der Fabrikhalle ins "Freiland" herauskommen vom Schlüpfen bis zum Tode, das ist okay, weil Scheiße ist nun mal Scheiße und schlechter kanns ja eh nicht werden, oder? Und "Bodenhaltung" ist eh das untere Ende der Ekelskala, wenn da betrogen wird, wie tief kann da der Appetit auf Eier noch sinken? Eine Menge Produzenten haben weniger Hühner deklariert, als sich tatsächlich bei ihnen aufhalten. Das muss unterbunden werden. Aber verdammt noch eins, es ist kein Bio-Skandal!
Dienstag, 26. Februar 2013
Bio-Bashing macht Spaß ...
Ich könnte mich ja aufregen ... okay, ein bisschen tu ich es auch ;-)
Da sind zig Eierproduzenten im Verdacht, mehr Hühner zu halten als es ihrer Einstufung entspricht. Über 60 Prozent der ggf. kriminellen Betriebe sind konventionell, der kleine Teil Bio-Produzenten. Die Presse spricht aber nicht von einem Etikettenschwindel in der Eierbranche, sondern von einem neuen Bio-Skandal. Warum? Weil es Spaß macht, auf Bio herumzuhacken. Weil es einfach die bessere Schlagzeile ist. Schaut mal, nicht überall wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Stimmt, ist scheiße wenns so ist. Aber Eier aus sog. "Freilandhaltung", wo die Hühner niemals aus der Fabrikhalle ins "Freiland" herauskommen vom Schlüpfen bis zum Tode, das ist okay, weil Scheiße ist nun mal Scheiße und schlechter kanns ja eh nicht werden, oder? Und "Bodenhaltung" ist eh das untere Ende der Ekelskala, wenn da betrogen wird, wie tief kann da der Appetit auf Eier noch sinken? Eine Menge Produzenten haben weniger Hühner deklariert, als sich tatsächlich bei ihnen aufhalten. Das muss unterbunden werden. Aber verdammt noch eins, es ist kein Bio-Skandal!
Freitag, 22. Februar 2013
Krimiabend im Bonner Polizeipräsidium
Es war für mich das erwartete Highlight in der frischen Lesesaison 2013. Der Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei hatte eingeladen - und wie immer war das Haus an der Königswinterer Straße voll. Zahlreiche gut gelaunte Gäste, ein wunderbarer Moderator Frank Piontek, das Team der Buchhandlung Max&Moritz und natürlich das fantastische Jazz-Ensemble des Landespolizeiorchesters. Vielen Dank an alle Beteiligten für den tollen Abend!
Bilder: Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei e.V.
http://www.kuk-bonn.org/lesung/Guido_Breuer_Nach_alter_Vaeter_Sitte.htm">
Montag, 10. Dezember 2012
Krimi-Recherche in der Lutherstadt
Es war eine gute Entscheidung, Wittenberg als Tatort für meinen Beitrag zur demnächst bei KBV erscheinenden Krimi-Anthologie "Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt" zu wählen. Habe ein sehr schönes Wochenende dort verbracht. Unter anderem mit Peter Godazgar, Krimiautor und Herausgeber der Antho.
Dienstag, 27. November 2012
Vortrag von Mark Chung zum Urheberrecht
Liebe Gemeinde,
gebündelte Informationen von Leuten, die wissen wovon sie reden, sind ja immer Goldes wert. Deshalb sei hier dieses Filmchen wärmstens empfohlen ...
http://www.deutsche-filmakademie.de/projekte/urheberrecht/vortrag-von-mark-chung.html
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zum Literaturbetrieb
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Positionspapier zum Urheberrecht
Der Deutsche Kulturrat hat ein sehr informatives Positionspapier veröffentlicht, das jeder lesen sollte, der sich in die Debatte einmischen oder einfach mal vernünftig informiert werden will, worum es denn in Wahrheit geht.
www.kulturrat.de
Sonntag, 19. August 2012
Aufgebockt und Abgemurkst
Jetzt endlich finde ich die Muße, die Camping-Tour „aufgebockt und abgemurkst“ angemessen zu würdigen. Ich hatte die Ehre, die Lesetour mit dem Caravan in Blankenheim am Freilinger See zu starten. Nein, diese Ehre und Freude wurde natürlich schon vor mir Heribert Maurenbrecher zuteil, der für mich den nagelneuen Fendt Saphir nach Blankenheim, dann weiter zum Wisseler See nach Kleve und nach Dransfeld bewegte. Und das war eine glückliche Fügung, denn der ausgebuffte Reisecamping-Spezialist (der übrigens kein Fendt-Mitarbeiter ist, sondern unabhängiger freiberuflicher Hobbytester hervorragender Camping-Hardware) entpuppte sich als angenehmer Reisebegleiter. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie gut man Freunde beim Camping gewinnen kann. Heribert und ich haben nicht das letzte Mal zusammen auf Klappstühlen gefrühstückt, soviel ist sicher! Der Caravan, ein Modell von 2013, wurde also von mir testweise erstbeschlafen. So macht Camping Spaß (okay, abgesehen von netten Leuten und Kaiserwetter) – viele durchdachte Details, die den Raum bestens nutzen. Nichts, was entweder klobig oder aber fummlig und zerbrechlich wäre. Nie kommt man sich beengt vor, es gibt eine Menge Stauraum, Schlafen, Sitzen, Kochen, Waschen und Pipimachen – alles so komfortabel wie zuhause. Nur dass man daheim nicht alle 2 Tage das chemische Klo entsorgen muss. Aber Heribert erklärte alles, auch die Handhabung dieses Gerätes und der Sachen, die man da reinkippen muss … Und der schwenkbare Flachbildschirm mit HDTV war für kindliche Insassen der Hammer ;-)
Ach so, da waren ja auch Krimilesungen … Das war natürlich superklasse, Lesen am Tatort, von Platz zu Platz wuchs das Interesse von Medien und Publikum. Das war Urlaub in Deutschland, wie er nicht schöner sein könnte. Vielen Dank an die Herausgeberin Regine Kölpin, die jetzt gerade mit dem Caravan weitertingelt, den KBV-Verlag, die Campingplätze und Buchhändler vor Ort und natürlich Heribert Maurenbrecher!
Montag, 21. Mai 2012
"Nach alter Mörder Sitte" ist im Buchhandel
Opa Bertold hats also wieder getan. Sein vierter Fall ist sehr persönlich, hat er doch mit seiner vor vielen Jahren spurlos verschwundenen Tochter zu tun. Und natürlich spielt auch die Geschichte der Eifel wieder eine wichtige Rolle. Diesmal geht es um die antike Schlacht im Rurtal, wo der gallische Volksheld Ambiorix (in Belgien wohlbekannt, in der deutschen Eifel eher nicht) dem alten Julius Caesar dessen fieseste Niederlage bereitet hat. Vor diesem Hintergrund kommt es zu einer Mordserie, die sich alter Vorbilder bedient. Nichts für schwache Nerven - und Opa Bertold mittendrin!
Die Premierenlesung findet am 05.06.2012 im Bonner Pantheon Theater statt.
Pressemitteilung auf open PR
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