Montag, 17. Oktober 2011

Teilen Sie die "Occupy"-Bewegung?

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natürlich hat die überwältigende Mehrheit "Ja, ich teile die Kritik" zum Ausdruck gebracht - aus 2 Gründen, wie ich finde:

1. positive Selektion - diese Artikel schauen sich fast nur Menschen an, die mit der Bewegung sympathisieren

2. natürliche Antipathie gegen Krisenveruracher, die dann auch noch so tun als ginge es sie nichts an - durch alle Lager geht das Unbehagen jedes Privatmenschen gegenüber Finanzdienstleistern, auch wenn man deren Dienste täglich in Anspruch nimmt


Die Occupy-Bewegung ist offenbar ein Sammelbecken für Kapitalismuskritik aller Couleur, wohlgenährt durch Krisen und offensichtlich unethisches Verhalten in der Ökonomie. Ich sehe es als ein gutes Zeichen auf der Entwicklung von der sog. "Sozialen Marktwirtschaft" (die im Wesentlichen ein rein ökonomisches Konstrukt ist) zu einer "Ethischen Marktwirtschaft", in der das Wirtschaften hin zu einem Profit nur ein Unterziel darstellt, das Hauptziel jedoch Glück und Wohlstand für alle Menschen ist. Wenn auch die letzten Hardliner der Neoklassik verstanden haben, dass ein marktwirtschaftliches System kein sich ständig automatisch selbst optimierendes Paradies ist, und Wohlstand nicht mehr mit Wachstum und hoher Rendite verwechselt wird, können wir die nächste Stufe auf der Leiter nehmen. Insofern sage ich: JA, lasst uns die Tempel der Unvernunft besetzen!

Tagesschau.de Umfrage zur Occupy-Bewegung

Herbstnacht

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Mein teurer Freund, magst ruhig schlafen
die Zukunft träumt auf Wolken Dich
in neuer Lande wohlgenährte Auen
und an der Wasser sanft Gestade
wo heller Klang aus Mädchenmund
die Nacht Dir samten will versüßen.

Nur noch einmal, geliebter Feind
lass durch die Lungen frische Luft Dir strömen
umsäuselt sei vom Nachtwind Dir die Brust
die sehnend sich entgegenwölbt
dem scharfen Stahl, den ich am eignen Busen
Dir gewärmet, dass er Dich nicht erschrecke.

Spürst meinen warmen Atem Du
da ich mich beuge, zu betauen Deinen Leib
mit einem Abschiedsgruß aus feuchtem Auge?
Mag sein, es deucht Dich wie der Zauberhauch
des warmen Nebels, der den Gral umwabert
Der ich einst für Dich war, in Sommertagen.

Des Mondes silbrig glänzend Scheideblick
gibt eine Blässe in das Antlitz Dir
die vordem niemals ich geschaut
als wüsste er das meine Hand die letzte Kraft
die Du mir noch gelassen, nun versammelt
die Schärfe in das böse Herz Dir zu versenken.

Kann`s sein? Ist derart leicht das Werk vollbracht?
Aus todesstarrer Leichenbrust
das Werkzeug meiner Rache raget steil.
Nun muss ich eilen, am Tor schon wartet
der Chauffeur, in südliche Gefilde mich zu leiten
auf dass es wieder Sommer um mich werde.

Für Dich – Du Schwein – bleibt nur die kalte Wintererde.




Guido M. Breuer

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Deutsche-Krimi-Autoren.de


Diese Plattform listet eine erkleckliche Menge deutschsprachiger KrimiautorInnen nebst Werken und Bewertungen. Ich freue mich, ausführlich dabei und bewertungsmäßig auch gut weggekommen zu sein :-)

All die alten Kameraden:
"Autor Guido M. Breuer hat mit seinen bereits sehr betagten Protagonisten einen interessanten Plot erschaffen, der sich locker und leicht lesen lässt. Die dunklen Geheimnisse der letzten Schlachttage im Hürtgenwald werden dem Leser näher gebracht, aber auch ein Teil der Geschichte um die Burg in Nideggen. "Alter schützt vor Torheit nicht", denn die rüstigen Senioren beschäftigen sich mit Verschwörung, Veteranen, alten Kameraden und Mord. Fazit: flotter, spannender Krimi aus der Eifel. Buchtipp!"

Altes Eisen:
"Erneut lädt der Autor seine Leserschaft nach Köln und Nideggen ein ... Mit viel Schwung, Spannung und Flair ist dieser Krimi erzählt."

Alte Narben:
"Bereits zum 3. Mal lässt Autor Guido M. Breuer sein Senioren-Ermittlerteam in Nideggen kriminelle Machenschaften aufdecken ... Ein Fall für Lorenz und seine Freunde, aber nicht immer zur Freude der Ermittler ...

Fazit: Senioren schlagen wieder zu. Empfehlenswert!"


deutsche-krimi-autoren.de

Sonntag, 2. Oktober 2011

Melanie Raabe ist die Gewinnerin des Deutschen Kurzkrimi-Preises


Mein Tipp war goldrichtig: Herzlichen Glückwunsch an Melanie Raabe und die anderen Preisträger.

TATORT EIFEL – Das Krimi Festival fand festlichen Abschluss in Daun

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des mit insgesamt 3000 Euro dotierten Deutschen Kurz-krimi Preises an die ausgewählten Erst- bis Drittplatzierten Melanie Raabe, Malte Landsberger und Wolfgang Quest, deren Beiträge in der Tatort-Eifel-Anthologie des KBV-Verlages veröffentlicht wer-den. Die Jury war hochkarätig besetzt mit Martin Schöne, Kulturredakteur bei 3sat, Lektorin Nina Grabe und Erfolgsautorin Anne Chaplet.
Die Auszeichnungen der drei Preisträger im Rahmen der Abendgala übernahmen Landrat Heinz Onnertz sowie die Schauspieler Gregor Weber (SR-„Tatort“) und die aus der gleichnamigen Sat1-Serie bekannten Polizisten „Toto & Harry“.

Sonntag, 25. September 2011

Premiere Tatort Eifel 3 - Deutscher Kurzkrimi-Preis


Der vergangene Freitag war der lange Abend für den kurzen Krimi: Autor und Herausgeber Ralf Kramp stellte „Tatort Eifel 3“ vor, die Anthologie mit 20 mörderischen Geschichten zum Festival.
Außer Konkurrenz mit dabei: Jacques Berndorf und Guido M. Breuer. Berndorfs Story spielt rund um die Lokalredaktion des Trierischen Volksfreunds, Guido M. Breuer erlebt in seiner Geschichte den „Dauntown-Blues“. Vorgestellt wurden die sechs besten Beiträge aus dem Deutschen Kurzkrimi-Wettbewerb, die ebenfalls in der Anthologie veröffentlicht werden.

Die sechs Finalisten bewiesen bei ihrem Vortrag, warum sie in der Endauswahl standen. Für mich besonders beeindruckend: Melanie Raabe mit ihrem Kurzkrimi "Die Zahnfee". Hier wird die Geschichte eines gewaltsamen Todes rückwärts erzählt, von der Ausführung bis zum auslösenden Moment. Die junge Frau hat eine psychologisch dichte und sprachlich wie dramaturgisch stimmige Story konzipiert. Der Stil und auch ihre sehr ausdrucksstarke Vortragsweise lassen hoffen, dass die deutsche Krimi-Szene um eine weitere hervorragende Akteurin bereichert wird. Und sie will auf jeden Fall weitere Krimis schreiben ...

Auch die anderen Teilnehmer sollen ob ihrer sehr guten leistung nicht unerwähnt bleiben: sehr ungewöhnlich kommt Paul Pfeffers Mörder "Jonas" daher, Wolgang Quests "Doppelfalle" fängt den Leser auch hervorragend ein, Malte Landsbergers "Ortsrandlage" ist keineswegs randständig, Lothar Wirtz entführt in die "Magische Eifel" und Andrea Revers offenbart in der Telefonseelsorge "Schlechte Gewohnheiten", die dem Publikum mehr als nur einen Lacher entlockten.

Für die musikalische Abrundung sorgte wie gewohnt unterhaltsam und kriminell wohlklingend das Aachener "Duo Infernal" mit Heribert Leuchter am Saxophon und Manfred Hilgers am Kontrabass.

Sonntag, 4. September 2011

Altes Eisen


Wenn ich heute Abend vor dem TV sitze, dann eher für "Hangover" als für den Tatort. Aber wer sich für den Kölner Jubiläumsfall von Ballauf und Schenk interessieren sollte:
Programmvorschau


Ich würde mir das natürlich mit Freuden antun, wenn dieser Tatort nach meinem Krimi "Altes Eisen" gedreht worden wäre. Aber so ... nö ...

Mittwoch, 15. Juni 2011

Online-Rezension "Alte Narben"


Youtube




Vielen Dank an Ela Gutowsky - sehr unterhaltsame Rezi :-)
und Spoiler seh ich da gar nicht ...