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Sonntag, 23. Oktober 2011

Eine Kuh namens 02 980





Ich lief eben an diesem herrlich sonnigen Sonntagmorgen an einer grünen Wiese entlang und traf auf eine Kuh, die hinter dem Stachelzaun stand und mich neugierig aus ihren großen, braunen Augen ansah. NRW 02 980 las ich auf dem gelben Stecker am Ohr. Ich reichte 02980 eine Hand über den Draht und sprach sie an. In diesem Moment hatte ich den Wunsch, ihr den Namen Mathilda, oder vielleicht auch Susi (sie schien mir noch recht jung), zu geben. Doch dann dachte ich an die beiden blutigen, noch zuckenden Rinderhälften, die an einem Haken zur weiteren Zerlegung gezogen werden würden, und verbot mir diese naive Gefühlsduselei. Eine Kuh Mathilda zu nennen, obwohl sie doch einfach nur 02980 ist, entspräche doch dem Bild, das ein bodenständiger Fleischfresser von einem weltfremden, spinnerten Veganer hat. Also verabschiedete ich mich von 02980, wünschte ihr von Herzen alles Gute und überließ sie dem wohlwollenden Plan ihres Eigentümers. Sie sollte auf den Menschen, ihren Herrn, vertrauen.

Der Herr ist dein Hirte, dir wird nichts mangeln. Er weidet dich auf einer grünen Aue und führet dich zu frischem Wasser. Er erquicket deine Seele und führet dich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob du schon wanderst im finstern Tal, fürchtest du kein Unglück; denn der Herr ist bei dir, sein Stecken und Stab trösten dich.

Und dein Herr macht sich die Erde untertan.

Samstag, 7. August 2010

Ein Traum

Ich hatte einen wunderbaren Traum: Ich besuchte ein Krankenhaus, dort lag ein kleines Kind, fast noch ein Säugling, allein in einem großen Bett. Ich spürte, dieses Kind hatte noch nie die Wärme eines liebenden Herzens empfunden, hatte noch nie gelacht. Ich legte mich zu dem Kind, zog es sanft an mich, und eng umschlungen lagen wir dort eine Weile. Der kleine Körper wurde warm, entspannte sich, und dann, ohne dass ich dem Kind ins Gesicht sah, spürte ich, wie es zu lächeln begann, zum ersten Mal in seinem Leben.
Eine Welle nie geahnten Glückes durchströmte uns beide.
Dann wachte ich auf, ganz trunken von dieser Emotion. Die erste Frage, die mir durch den Kopf schoss, war: Könnte es ein solches Kind geben, dem ich Wärme und ein Lächeln schenken dürfte? Oder bin ich ein solches Kind, welches klein und einsam in einem viel zu großen, beinahe leeren Bett liegt und vergeblich auf ein fühlendes Wesen wartet, das mich wärmt und ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert?

Montag, 5. Juli 2010

Recherche kann so schön sein




Ja, so schön ist meine Heimat - vermutlich spielen meine Krimis deswegen hier - die Recherche der Locations ist erstens nicht aufwendig und zweitens sensationell schön - wie man sieht ... hier der Blick von den Felsen der Christinenley (Rath, Josef-Schramm-Weg) auf Burg und Burgfelsen von Nideggen.

Donnerstag, 1. April 2010

uuuuaaaahhh, langes Wochenende!


hab gerade realisiert, dass ein paar faule Tage vor mir liegen ... das bedeutet ich darf von morgens bis abends und von abends bis morgens schreiben (neben Eier suchen, essen, noch mehr essen, Schokolade essen, essen gehen usw.)
Ihr habt zwar keine Ahnung davon, aber ich hab's echt verdient! Ehrlich!